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	<title>viaMEDIZIN &#187; Magazin</title>
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		<title>Krebs: Starker Gewichtsverlust verhindert Heilung</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 11:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Stephan Herzig]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewichtsverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
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		<description><![CDATA[Forscher untersuchen molekulare Ursachen für Auszehrung Krebs-Patienten verlieren im Laufe der Erkrankung oftmals sehr viel an Gewicht. Dieser extreme Zustand der Abmagerung wird als Auszehrung oder Kachexie (griech.: „schlechter Zustand“) bezeichnet. Der ungewollte Gewichtsverlust beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der Patienten. Auch die Heilungschancen verschlechtern sich dadurch dramatisch: „Für rund ein Drittel aller Krebstodesfälle wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Forscher untersuchen molekulare Ursachen für Auszehrung</strong></p>
<p>Krebs-Patienten verlieren im Laufe der Erkrankung oftmals sehr viel an Gewicht. Dieser extreme Zustand der Abmagerung wird als Auszehrung oder Kachexie (griech.: „schlechter Zustand“) bezeichnet. Der ungewollte Gewichtsverlust beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der Patienten. Auch die Heilungschancen verschlechtern sich dadurch dramatisch: „Für rund ein Drittel aller Krebstodesfälle wird diese Auszehrung verantwortlich gemacht“, erklärt Dr. Stephan Herzig. Der Wissenschaftler untersucht am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg die molekularen Ursachen der Tumorkachexie. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 165.600 Euro.</p>
<p>Eine Tumorkachexie tritt nicht bei allen Krebsarten auf. Häufig betroffen sind beispielsweise Patienten mit einem bösartigen Tumor der Bauchspeicheldrüse oder der Lunge. Selten ist starker Gewichtsverlust hingegen bei Brust- oder Blutkrebs. „Leider ist es im Frühstadium einer Krebserkrankung nicht möglich, vorherzusagen, wie groß die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten oder die Schwere der Abmagerung bei einem Krebs-Patienten ist“, erklärt Herzig, Abteilung für Molekulare Stoffwechselkontrolle am DKFZ. „Denn die grundlegenden molekularen Mechanismen der Tumorkachexie sind noch weitgehend unbekannt. Zudem wird sie häufig zu spät erkannt.“ Dies ist ein schwerwiegendes Problem in der gegenwärtigen Krebstherapie, da es bisher keine effektive Behandlungsmethode gibt.</p>
<h2>Abbau von Muskulatur in Fettgewebe</h2>
<p>Infolge der Abmagerung werden insbesondere Fettgewebe und Muskulatur in starkem und lebensbedrohlichem Maße abgebaut und die körpereigenen Energiespeicher aufgezehrt. Meist sind die Patienten dadurch so geschwächt, dass sie die notwendige, aber kräftezehrende Chemotherapie nicht mehr aushalten. „Es reicht dann in den meisten Fällen nicht aus, dass der Betroffene mehr isst und die Kalorienzufuhr erhöht“, erklärt Herzig. Denn wesentliche Organsysteme des Körpers seien offensichtlich auf einen nicht umkehrbaren ’Abbau-Modus’ geschaltet. Zudem leiden viele Krebs-Patienten infolge der Therapie unter Appetitlosigkeit oder Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall oder Erbrechen.</p>
<p>Die Heidelberger Wissenschaftler wollen nun die molekularen Ursachen für die Tumorkachexie untersuchen. In früheren Arbeiten haben sie bereits herausgefunden, dass aufgrund des Tumorwachstums bestimmte Botenstoffe vermehrt im Blut vorhanden sind, welche die Abbauprozesse im Körper in Gang setzen könnten. „Diese Substanzen werden vermutlich vom Tumor selbst ausgeschüttet“, so Herzig. „Über das Blut gelangen die Botenstoffe dann an die Zielorgane Fett und Muskulatur und geben hier das ’Signal zum Abbau’.“ In der Folge werden sowohl Eiweißreservoirs des Muskels als auch die Fett- und Energiespeicher des Fettgewebes abgebaut und aufgezehrt.</p>
<h3>Weitere Studien geplant</h3>
<p>Die Wissenschaftler untersuchen nun, über welche Signalwege die ausgeschütteten Botenstoffe den Abbau bewirken. Dabei konzentriert sich die Arbeitsgruppe zunächst auf die Prozesse im Fettgewebe. „Unser Ziel ist es, neue molekulare Zielstrukturen zu identifizieren, um die Tumorkachexie zukünftig behandeln zu können“, sagt Herzig. „Dadurch könnten die Heilungschancen vieler Krebs-Patienten deutlich verbessert werden.“</p>
<p>Quelle: Tisdale, Nat. Rev. Cancer 2, 862, 2002</p>
<blockquote><p><strong>Ernährung bei Krebs</strong></p>
<p>Müssen Menschen, die an Krebs erkrankt sind, andere Lebensmittel essen als gesunde Menschen? Der neueste Bericht des World Cancer Research Fund empfiehlt, dass sich Krebskranke grundsätzlich ähnlich ernähren sollten, wie es allen Gesunden geraten wird, die Krankheiten vorbeugen möchten – also möglichst gesund und ausgewogen. Manche Krebs-Patienten sind jedoch wegen bestimmter Beschwerden oder durch die Behandlung auf eine spezielle Ernährung angewiesen. In ihrem blauen Ratgeber „Ernährung bei Krebs“ gibt die Deutsche Krebshilfe Hinweise, Tipps und praktische Hilfen, wie die Ernährung den Heilungsprozess unterstützen kann. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn und im Internet unter <a href="http://www.krebshilfe.de" target="_blank">www.krebshilfe.de</a>.</p></blockquote>
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		<title>Die besten Strategien gegen Stressessen</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 15:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Stressessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Geht es Ihnen auch so? Zum Frühstück einen Kaffee und ein Croissant, mittags einen schnellen Snack, zwischendurch was Süßes und spätabends eine Mahlzeit aus der Mikrowelle. Dann sollten Sie das schnellstmöglich ändern. Denn Studien belegen, dass chronische Anspannung im Berufs- oder Privatleben das Risiko erhöht, dick zu werden. Mit diesen Tipps gehören Sie ab sofort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geht es Ihnen auch so? Zum Frühstück einen Kaffee und ein Croissant, mittags einen schnellen Snack, zwischendurch was Süßes und spätabends eine Mahlzeit aus der Mikrowelle. Dann sollten Sie das schnellstmöglich ändern. Denn Studien belegen, dass chronische Anspannung im Berufs- oder Privatleben das Risiko erhöht, dick zu werden. Mit diesen Tipps gehören Sie ab sofort nicht mehr zu den Stressessern und bleiben ganz entspannt der schlanken Linie treu!<span id="more-23"></span><strong></strong></p>
<p><strong>Feste Mahlzeiten einplanen</strong></p>
<p>In unserer schnelllebigen Berufswelt machen Dauerdruck und Zeitmangel geregelte Mahlzeiten häufig unmöglich. Oftmals werden diese ausgelassen und dann später im Stehen, Gehen oder am Schreibtisch nachgeholt. Wer wenig bis keine Zeit hat, greift gerne zu Snacks oder Fast Food. Doch es kommt nicht nur durch die Kalorienmenge „dicke“, sondern weil laut Studien bei chronischer Anspannung die Fettspeicherung auf Hochtouren läuft. Darüber hinaus schüren Stresshormone die Lust auf Zucker und Fett. Das ist auch der Grund, warum sich so viele Berufstätige beim Abnehmen schwer tun.</p>
<p>Die Lösung: Legen Sie Essenszeiten fest, indem Sie am Arbeitsplatz mindestens ein bis zwei feste Mahlzeiten einplanen. Ein Mittagessen, das reich an komplexen Kohlenhydraten und Eiweiß ist – z.B. Geflügel oder Fisch mit Kartoffeln, Reis oder Pasta und dazu viel Gemüse – und ein leichter Snack – z.B. Joghurt oder Quark. Wer sich etwas liefern lässt, sollte auf Sushi oder Salat setzen. Greifen Sie bei Stress lieber zu Obst oder Kaugummi als zu fetten Snacks und gönnen Sie sich Pausen!</p>
<p><strong>Gesundes Futter für die Seele</strong></p>
<p>Sie essen häufig nicht aus Hunger, sondern aus Kummer oder Frust, gegen Langeweile oder weil Sie als Kind mit Essen getröstet bzw. belohnt wurden?</p>
<p>Dann stoppen Sie die plötzliche Naschlust und fragen nach der wirklichen Ursache! Singen, Musik hören oder jemanden anrufen kann eine willkommene Ablenkung sein.</p>
<p>Wenn das nicht funktioniert, schlemmen Sie wenigstens eiweißreiche Nervenkost in Form von Quark, Soja oder ein paar Nüssen. Wer in keinem Fall auf Süßes verzichten kann, wechselt einfach zu dunkler Schokolade. Diese befriedigt schon in kleinen Mengen und ist gesund fürs Herz. Wenn Sie auch jetzt noch keinen Erfolg sehen, lohnt sich ein Termin beim Ernährungsexperten. Dieser checkt Ihre Essgewohnheiten und hilft Ihnen bei der Umstellung.<br />
<strong><br />
Tagsüber sattessen, abends Gemüse mit Eiweiß</strong></p>
<p>Fast ein Drittel aller Übergewichtigen essen nach 23 Uhr. Doch beim nächtlichen Sturm auf den Kühlschrank werden nicht nur Unmengen von Kalorien gebunkert, auch unser gesunder Schlaf wird so empfindlich gestört. Wer nämlich abends viele Kohlenhydrate verzehrt oder noch Stress hat, fördert erneuten Hunger, da der Blutzuckerspiegel nachts abfällt.</p>
<p>Am besten durchbrechen Sie den Teufelskreis, indem Sie sich tagsüber sattessen und die letzte Mahlzeit spätestens drei Stunden vor der Bettruhe einnehmen. Diese sollte idealerweise aus Gemüse und Eiweiß bestehen – z.B. Tunfischsalat.</p>
<p>Steuern Sie außerdem abendlichem Stress mit sanften Bewegungen, wie Qi Gong, Tai- Chi oder Yoga gegen. Wer nicht mehr zu spät gegessen hat und gut schläft, frühstückt am nächsten Morgen mit gesundem Appetit und startet so energiegeladen und ausgeglichen in den neuen Tag.</p>
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